Selbsthypnose im Alltag: Kleine Inseln der Ruhe selbst gestalten

Viele Menschen denken bei Hypnose an etwas Spektakuläres. Dabei ist Selbsthypnose im Grunde ein vertrauter Zustand: dieses Gefühl, wenn du in ein Buch versinkst, beim Spazieren in Gedanken treibst oder kurz vor dem Einschlafen alles weicher wird.
Was Selbsthypnose eigentlich ist
Selbsthypnose ist ein bewusst herbeigeführter Zustand innerer Sammlung. Du bist nicht weg, nicht bewusstlos – im Gegenteil. Du bist sehr bei dir, nur ruhiger und weniger im Denken verhakt.
In diesem Zustand wird der innere Lärm leiser. Bilder, Empfindungen und ein Gefühl von Weite bekommen mehr Raum.
Warum kleine Inseln im Alltag helfen können
Unser Nervensystem ist tagsüber oft im Reaktionsmodus. Termine, Nachrichten, Erwartungen. Selbsthypnose kann eine kleine Insel sein, auf der du kurz aussteigst – ohne dafür viel Zeit oder einen besonderen Ort zu brauchen.
Schon wenige Minuten reichen, um den Atem ruhiger werden zu lassen und einen Schritt aus dem Funktionieren herauszutreten.
Wie ein einfacher Einstieg aussehen kann
Setz dich bequem hin, schließe die Augen und lenke deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Beobachte, ohne etwas verändern zu wollen. Stell dir dann einen Ort vor, an dem du dich wohlfühlst – ein Wald, ein Strand, ein Zimmer aus deiner Kindheit.
Bleib dort für ein paar Atemzüge. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu erreichen. Es geht darum, dir selbst kurz nahe zu sein.
Selbsthypnose ergänzt eine persönliche Sitzung
Selbsthypnose ist ein wunderbares Werkzeug für den Alltag. Bei tieferliegenden Themen kann es jedoch hilfreich sein, eine erfahrene Person an deiner Seite zu haben. In der Hypnosepraxis Perschon in Weiden gehen wir gemeinsam einen Schritt weiter und arbeiten gezielt an deinen Themen.
Wenn du neugierig geworden bist, melde dich gerne zu einem kostenfreien Kennenlerngespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen.
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