Autogenes Training & Progressive Muskelentspannung
Zwei bewährte Entspannungsmethoden, die du nach kurzer Anleitung selbst im Alltag anwenden kannst.
Entspannung, die man lernen kann
Autogenes Training (entwickelt von J.H. Schultz) und Progressive Muskelentspannung (entwickelt von E. Jacobson) gehören zu den ältesten und am besten erforschten Entspannungsmethoden überhaupt. Beide werden in Reha-Kliniken, von Krankenkassen und Ärzt:innen empfohlen.
Welche Entspannungsverfahren ich anbiete
Als ausgebildete Seminarleiterin gebe ich beide Methoden weiter – einzeln oder in kleinen Gruppen.
Was ist der Unterschied?
Beim Autogenen Training arbeitest du mit kurzen Sätzen, die du dir innerlich vorsagst (z.B. „mein Arm ist schwer und warm“). Es eignet sich besonders, wenn du gut über Vorstellungen entspannen kannst.
Wie progressive Muskelentspannung und Atemarbeit wirken
Bei der Progressiven Muskelentspannung spannst du nacheinander einzelne Muskelgruppen kurz an und lässt dann bewusst los. Das eignet sich besonders, wenn du eher körperorientiert bist oder schwer „abschalten“ kannst.
Wenn der Kopf nicht abschalten kann
Ein Klient kam zu mir, weil er sich seit Monaten morgens schon erschöpft fühlte. Er war ein klassischer „Kopfmensch" – konnte schwer abschalten, lag abends im Bett und ging die nächsten Tage durch. Er hatte schon Meditationen probiert, aber die hatten ihn nicht erreicht.
Wir haben mit Progressiver Muskelentspannung begonnen. Die körperliche Erfahrung des bewussten Loslassens war für ihn ein Türöffner. Nicht weil sein Kopf endlich Ruhe gab – sondern weil sein Körper ihm gezeigt hat, was Loslassen überhaupt bedeutet.
Nach vier Wochen täglichem Üben hat er es so beschrieben: „Ich bin nicht stressfrei. Aber ich habe ein Werkzeug, das verlässlich funktioniert. Das ist mehr, als ich vorher hatte."
Wann diese Methode hilfreich sein kann
- Bei innerer Unruhe und Stress im Alltag
- Bei Ein- oder Durchschlafproblemen
- Bei körperlicher Anspannung (Verspannungen, Kopfweh)
- Als Vorbeugung – nicht erst, wenn der Akku leer ist
So läuft das Erlernen ab
In wenigen Sitzungen (in der Regel 4–6) lernst du die Methode Schritt für Schritt. Du bekommst Audioanleitungen mit nach Hause und übst zwischen den Terminen selbst – das ist der entscheidende Teil.
Wie du Entspannung im Alltag dauerhaft verankerst
Nach Abschluss kannst du die Methode völlig eigenständig im Alltag nutzen. Kursangebote in Kleingruppen sind ebenfalls möglich.
Häufige Fragen
Wann diese Methode nicht das Richtige ist
Lieber ehrlich vorab — als hinterher enttäuscht.
- Wenn du schon ein klares, tiefes Thema hast, das angeschaut werden muss – Entspannung allein reicht dafür nicht
- Wenn du erwartest, dass die Methode in einer Sitzung „sitzt" – das eigene Üben gehört dazu
- Bei akuten medizinischen oder psychiatrischen Themen mit Behandlungsbedarf
- Wenn dir Strukturen unangenehm sind – beide Methoden brauchen ein bisschen Disziplin und Wiederholung
Kombiniert sich gut mit
Manchmal ist eine Methode der erste Schritt — und eine andere der nächste.
Kostenloses Erstgespräch
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Weitere Methoden in meiner Praxis
Ausbilderin für Hypnose
Ich gebe mein Wissen und meine Praxiserfahrung an Menschen weiter, die selbst mit Hypnose arbeiten möchten.
EFT (Klopftechnik)
Eine sanfte Selbsthilfe-Technik, bei der du durch Klopfen bestimmter Punkte Stress und Anspannung lösen kannst.
EMDR
Eine Methode, mit der belastende Erlebnisse und Stressreaktionen über Augenbewegungen verarbeitet werden können.
Gesprächsbegleitung nach C. Rogers
Manchmal braucht es keine Hypnose – sondern jemanden, der wirklich zuhört und den Raum hält.
