Simpson Protocol nach Ines Simpson
Eine sehr sanfte Methode, bei der dein Überbewusstsein selbst entscheidet, was als Nächstes dran ist.
Wenn der Verstand nicht weiterkommt
Das Simpson Protocol wurde von der kanadischen Hypnotiseurin Ines Simpson entwickelt. Es ist eine der modernsten und gleichzeitig sanftesten Hypnose-Methoden – und besonders dann hilfreich, wenn du mit deinem Verstand nicht genau weißt, was eigentlich das Problem ist.
Wie das Simpson Protocol sich von klassischer Hypnose unterscheidet
Das Besondere: Du musst nichts erzählen, nichts erklären, nichts bewusst „bearbeiten". Dein Überbewusstsein übernimmt die Arbeit – ich begleite den Prozess nur.
Was ist das Simpson Protocol?
Beim Simpson Protocol arbeiten wir in einer sehr tiefen Trance (Esdaile-State). In diesem Zustand kommuniziert dein Überbewusstsein – die weise, übergeordnete Ebene in dir – über kleine Fingerzeichen (sogenannte ideomotorische Signale).
Was das Unterbewusstsein im Simpson Protocol übernimmt
Du bekommst nicht alles bewusst mit, und das ist auch der Sinn der Methode: Dein Überbewusstsein weiß, was du brauchst und in welcher Reihenfolge – Themen, die zu schwer wären, um sie bewusst zu durchleben, können so aufgelöst werden, ohne dass du sie noch einmal durchleiden musst.
Etwas wiegt — und du kannst es nicht benennen
Eine Klientin kam zu mir, weil sie sich seit Monaten innerlich erschöpft fühlte. Sie konnte nicht klar sagen, woran es lag – im Außen war alles in Ordnung. Trotzdem trug sie etwas mit sich, das sich diffus, schwer, sprachlos anfühlte.
Genau für solche Fälle ist das Simpson Protocol gemacht. In der Sitzung musste sie nichts erklären, nichts „angehen". Ihr Überbewusstsein hat selbst entschieden, was als Erstes dran war – und dann das Nächste. Sie hat währenddessen nicht alles bewusst mitbekommen, und das war auch der Sinn.
In den Tagen danach beschrieb sie es so: „Es ist, als ob etwas weniger wiegt. Ich kann nicht genau sagen, was — aber es ist leichter." Genau das ist die Erfahrung, die das Simpson Protocol oft bringt: Veränderung, die nicht laut ist, aber spürbar.
Wann diese Methode hilfreich sein kann
- Wenn du nicht über alles reden möchtest oder kannst
- Bei belastenden Erlebnissen, die du nicht wieder durchleben willst
- Bei diffusen Themen, bei denen die Ursache unklar ist
- Wenn du dir eine besonders sanfte Form der Hypnose wünschst
So läuft eine Sitzung bei mir ab
Nach einem kurzen Vorgespräch führe ich dich in eine tiefe Trance. Dein Überbewusstsein wählt dann selbst aus, an welchem Thema wir arbeiten und in welcher Reihenfolge.
Wie eine Simpson-Sitzung endet und was danach kommt
Du bist die ganze Zeit in einem sehr entspannten Trance-Zustand – du schläfst nicht, sondern bist innerlich präsent. Veränderungen zeigen sich oft erst in den Tagen danach – ganz leise, im Alltag. Eine Sitzung dauert in der Regel 2–3 Stunden.
Häufige Fragen
Wann diese Methode nicht das Richtige ist
Lieber ehrlich vorab — als hinterher enttäuscht.
- Wenn du bewusst durchgehen und verstehen willst, was im Hintergrund passiert – dann ist Hypnoanalyse die passendere Wahl
- Wenn du ein konkretes Werkzeug für akute Alltagssituationen suchst (Lampenfieber, Heißhunger) – dafür gibt es schnellere Methoden
- Bei akuten medizinischen oder psychiatrischen Themen, die ärztlich begleitet werden müssen
- Wenn dir die Vorstellung, in tiefer Trance zu sein, ohne alles bewusst zu kontrollieren, unangenehm ist
Kombiniert sich gut mit
Manchmal ist eine Methode der erste Schritt — und eine andere der nächste.
Hypnoanalyse
Wenn du auch bewusst verstehen möchtest, woher ein Thema kommt – die Hypnoanalyse macht den Auslöser sichtbar, das Simpson Protocol löst ihn ohne Erklärung auf. Beides hat seinen Platz.
Mehr erfahrenEMDR
Wenn ein konkretes belastendes Erlebnis im Mittelpunkt steht und du es ohne langes Erzählen verarbeiten willst – EMDR ist hier oft der direktere Weg.
Mehr erfahrenKostenloses Erstgespräch
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